Freitag, 26. Juli 2013

Eulen- und Regenbogenmuffins


Heute gibt es einmal ein paar Eindrücke davon, was sich in der letzten Zeit kulinarisch so bei mir getan hat.

Zunächst einmal hatte meine Cousine Hochzeit, und damit die Kinder - auch das süße kleine Mädchen des Brautpaares - beim Kaffee auf ihre Kosten kamen, bin ich innerhalb von zwei Tagen zweimal quer durch Deutschland gefahren und habe in einer nächtlichen Backaktion diese kleinen Kreaturen hier geschaffen:

Oben könnt ihr meine kleinen, quietschfidelen Eulen sehen - extra für die oben genannte Kleine, die von Eulen mehr als faziniert ist. Ich habe als Basis einen soften Schokoladenteig gemacht, inklusive weißen Schokoladenstücken, die in den Teig eingebettet waren. Das Mandel-Gefieder wollte mir zwar den letzten Nerv rauben, aber es macht schon etwas her und ich bin recht zufrieden.

Unten sieht ihr ein paar Bilder von den Regenbogenmuffins. Der Teig ist ein relativ kompakter, aber trotzdem weicher Rührteig mit gemahlenen Mandeln und Vanille, den ich mit Speisefarben getönt habe. Daran muss ich wohl noch etwas feilen! Die Deko besteht aus (teils ebenfalls gefärbtem) festen Zuckerguss und Fruchgummibändern.

Was sagt ihr dazu?



Samstag, 6. Juli 2013

Haupia: Kokosdessert aus Hawai


Vor kurzen bin ich auf einen Artikel gestoßen, in dem es um Haupia ging. Haupia ist eine Art fester Pudding aus (beinahe ausschließlich) Kokosmilch, der in Hawai oft gegessen wird. Ich mag Kokos sehr gern, und darum habe ich mich einmal daran probiert.

Das Resultat seht ihr auf dem Bild - der (oder die? oder das?) Haupia ging total einfach zu machen, brauchte nur ganz wenig Zeit und lässt sich gerade jetzt zu der Jahreszeit sehr schön als Dessert oder Snack servieren. 

Was ihr braucht: 800ml Kokosmilch (ich habe die cremige genommen), 70g Speisestärke, 4 Esslöffel Zucker und etwas Salz (zwei bis drei Prisen sollten genügen). 

Zunächst gebt ihr die Kokosmilch, bis auf einen kleinen Teil, in einen Topf und bringt ihn unter gelegentlichem Rühren zum Kochen, während ihr den Rest mit Speisestärke, Zucker und Salz zu einen geschmeidigen Masse verrührt. (Ich habe übrigens noch etwas Vanille-Aroma zugefügt.) Sobald die Milch kocht, rührt ihr die Masse unter und lasst alles noch einmal kurz aufkochen, bis die Kokosmilch anfängt, dickflüssiger zu werden. Dann braucht ihr den Haupia nurnoch in eine Form zu geben und erkalten zu lassen - fertig!

Übrigens: Erdbeermus passt hervorragend zum Haupia. Probiert es aus und lasst es euch schmecken!

Sonntag, 26. Mai 2013

Schnelles Rhabarber-Ananas-Kompott

Süß-fruchtiges Rhabarber - Ananas - Kompott; hier mit Bananen-Karamell-Eis, Vanillesauce und Schokoflöckchen
Die Rhabarberzeit ist noch nicht vorbei! Gestern Abend hatte ich den Einfall, etwas Kompott zu machen. Viele schrecken beim Rhabarber wegen dem zugegeben sehr säuerlichen Geschmack doch eher davor zurück, ihne für Desserts zu verwenden - aber in der Kombination mit Ananas und Vanille kann sich das Frühjahrsfrüchtchen durchaus sehen lassen.

Ich habe hierfür dünne Stangen Rhabarber genommen, geschält und in sehr feine Scheiben geschnitten. Anschließend habe ich einige Löffel Zucker in einer Schüssel darübergegeben und alles stehen lassen, bis der Rhabarber ordentlich Saft gezogen hatte. Anschließend habe ich ihn - zusammen mit einem Teil Ananassaft - auf dem Herd aufkochen und eine Weile köcheln lassen. Mit Vanillepuddingpulver abgebunden und abgekühlt schmeckt das ganze einfach herrlich frisch.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Donnerstag, 23. Mai 2013

Gebackene Feta-Auberginen mit Harissa-Tomaten


Gut vorzubereiten, schnell und einfach - also wieder ein ideales Studentenessen für den Fall, dass man Zeit zum Kochen und Zeit zum Essen nicht so leicht vereinbaren kann:

Gebackene Feta-Auberginen mit Harissa-Tomaten

Für 2 Portionen habe ich eine Aubergine gewaschen, halbiert und fächerartig aufgeschnitten; dannach ein Päckchen Feta in Scheiben geschnitten und diese in die Öffnungen der Aubergine verteilt, ehe ich die beiden Hälften in eine leicht mit Olivenöl ausgestrichene Form gelegt habe. Für die Harissa-Tomaten haben ich eine Knoblauchzehe fein gewürfelt, in Olivenöl angebraten und alles mit 2 Päckchen stückigen Tomaten (Tetrapack oder Dose) abgelöscht. Salz, Pfeffer, verschiedene Kräuter und 2 TL Harissa-Pasta dazugeben, abschmecken und um die Auberginen herum verteilen - das war es auch schon fast. Ich habe dann noch 3 große Fleischtomaten geachtelt und die Stücke auf die Tomatenmasse gelegt, bevor ich noch etwas Parmesan über die Auberginen gerieben habe.

Das ganze kann man abgedeckt im Kühlschrank lagern, wenn nötig bis zu 1 1/2 Tagen - dann zieht es sogar noch schön nach und wird viel würziger. Im Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) gebacken, hat man das ganze dann in etwa 30 Minuten auf dem Tisch.

Für Genießer: Man kann der Tomatenmasse noch etwas Rotwein hinzufügen; durchaus zu empfehlen!

Dienstag, 7. Mai 2013

Schokokuss-Cupcakes


Heute bekommt ihr eins meiner Lieblingsrezepte. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!

Schokokuss-Cupcakes

Zutaten:

250g (Mini-) Schokoküsse, 250g Mehl, 3 TL Backpulver, 3/4 TL Natron, 1 Prise Salz, 2 EL Kokosraspeln, 1 Ei, 60g Zucker, 20g Vanille-Zucker (ca. 2 Päckchen), 90ml Sonnenblumenöl, 250g Ayran

Zubereitung:

Schneidet die Waffelböden vorsichtig von den Schokoküssen ab und dann in kleine Stücke. Vermengt die Waffelteilchen mit Mehl, Backpulver und Natron, und gebt die Prise Salz und die Kokosraspeln dazu.

Danach verquirrlt ihr das Ei und gebt alle restlichen Zutaten, die waffellosen Schokoküsse inbegriffen, hinzu und verrührt alles zu einer cremigen Masse. Anschließend gebt ihr das Mehlgemisch hinzu und rührt, bis ein schöner Teig entstanden ist.

Anschließend müsst ihr den Teig nurnoch in Cupcake- oder Muffinförmchen geben (bis zur Hälfte füllen, der Teig geht schön auf!) und im vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze und 200°C backen. Cupcakes brauchen etwa 12, Muffins etwa 20 Minuten Backzeit.

Verzieren könnt ihr die süßen Dinger nach Lust und Laune. Ich habe sie mit weißer Schokolade überzogen und Schoko-Locken darübergestreut.

Dienstag, 23. April 2013

Für Eilige: Flammkuchen-Ciabatta


Als ich heute im Supermarkt stand, hin- und hergerissen zwischen koche-ich-heute oder lass-ichs-bleiben, kam mir wieder eine Idee für Eilige, die zwar Appetit und Elan, aber partout keine Zeit für aufwendiges Kochen haben. Hier das Ergebnis:

Flammkuchen - Ciabatta

1 großes Ciabatta (Zum Aufbacken! Fertige werden sonst zu trocken.), 1 1/2 Becher Schmand oder Saure Sahne, 1 kleines Bund Frühlingszwiebeln, 1 Packung fertig gewürfelter Rohschinken oder Speck, Salz, schwarzer Pfeffer, geriebener Käse (Gouda passt hier sehr gut)

Das Ciabatta wird längs aufgeschnitten und mit Schmand (oder Saurer Sahne) bestrichen. Dannach die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, auf dem Brot verteilen und die Schinkenwürfel darübergeben. (Reihenfolge egal? Nein! Der Schinken schützt das Grünzeug vor dem Austrocknen.) Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und geriebenen Käse (in beliebiger Menge) darüber streuen.

Ab damit in den auf ca. 150-160°C auf die mittlere Schiene im vorgeheizten Backofen und in etwa 20 Minuten gut durchgaren lassen, bis der Käse schön zerlaufen ist.

Übrigens: Das Ciabatta kann anschließend - für die ganz Eiligen - auch gut aus der Hand gegessen werden. Guten Appetit!